
In Wörth am Rhein führte eine Wärmebilddrohne zur Festnahme eines 55-Jährigen im Wald. Bei ihm wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden.
Willkommen zuhause! Heute berichten wir von einem ungewöhnlichen Einsatz der Polizei in unserer Region – denn in der Nacht vom 10. auf den 11. August 2026 sorgte ein Vorfall in einem Waldstück in Wörth am Rhein für einen größeren Polizeieinsatz. Der Auslöser: ein Jagdpächter, der mit seiner Wärmebilddrohne auf Kontrollflug war.1
Gegen Mitternacht meldete sich der Jagdpächter bei der Polizei Wörth am Rhein. Bei einem Überflug über sein Waldstück in der Nähe der Hagenbacher Straße hatte er mit der Drohne zwei Personen entdeckt, die sich dort aufhielten. Angesichts zurückliegender Fälle von Jagdwilderei in dem Gebiet nahm die Polizei den Hinweis ernst und rückte mit mehreren Streifen aus.1
Durch den Tag und in die Nacht hinein ist die Polizei in unserer Region für uns im Einsatz – und das zahlt sich aus. Vor Ort konnten die Beamten tatsächlich eine männliche Person im Waldstück antreffen. Der Mann versuchte zunächst zu flüchten, wurde jedoch festgenommen.1
Bei der anschließenden Durchsuchung des 55-Jährigen staunten die Einsatzkräfte: Sie fanden eine geringe Menge Betäubungsmittel bei ihm, die umgehend sichergestellt wurde. Hinweise auf Jagdwilderei – der ursprüngliche Grund für den Einsatz – konnten hingegen nicht bestätigt werden.1
Die Frage, die sich wohl alle stellen: Was hatte der 55-Jährige um Mitternacht in dem Waldstück zu suchen? Eine Antwort darauf gibt es bislang nicht. Der Mann wollte gegenüber den Beamten keine Angaben dazu machen, was er zu dieser Uhrzeit dort trieb.1
Eine zweite Person, die der Jagdpächter mit seiner Wärmebilddrohne ebenfalls erspäht hatte, konnte in der Nacht nicht mehr festgestellt werden. Ob und in welchem Zusammenhang sie mit dem Festgenommenen stand, ist bisher unklar.1
Was diesen Fall besonders macht: Es war die Wärmebilddrohne des Jagdpächters, die den entscheidenden Hinweis lieferte. Gerade in dunklen Waldgebieten, wo herkömmliche Beobachtungen kaum möglich sind, kann solche Technik einen echten Unterschied machen – und in diesem Fall direkt zu einer Festnahme führen.1
Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie eng die Zusammenarbeit zwischen aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei funktioniert. Der Jagdpächter handelte genau richtig: Beobachtung melden, die Polizei den Rest erledigen lassen.1
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