
Am 28. Oktober lädt das Netzwerk Queere Südpfalz Schulklassen zu einer Autorenlesung über Mobbing und soziale Medien ins Alte Kaufhaus Landau ein.
Das neue Schuljahr steht vor der Tür, und damit kommt auch eine besondere Gelegenheit, die wirklich wichtige Themen ins Klassenzimmer bringt: Respekt, Vielfalt und der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien. Das Netzwerk Queere Südpfalz lädt Schulklassen anlässlich des Coming-Out-Days zu einer besonderen Autorenlesung ein – und die Plätze sind begrenzt. Also: Jetzt schnell sein!1
Am Mittwoch, 28. Oktober, findet von 10 bis 12 Uhr im Alten Kaufhaus in Landau eine Lesung mit Autor Norman Wolf statt. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler ab der siebten Jahrgangsstufe, aber auch Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und alle Interessierten aus Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße (SÜW) sind herzlich willkommen.1
Den Auftakt macht ein Grußwort von Lena Dürphold, Schul- und Jugenddezernentin der Stadt Landau. Im Mittelpunkt steht dann die Lesung aus Norman Wolfs Buch „Wenn der Blick aufs Handy zur Qual wird“.1
Norman Wolf berichtet in seinem Buch eindrucksvoll von seinen ganz persönlichen Erfahrungen – mit Mobbing, mit Ausgrenzung und mit dem Gefühl, anders zu sein. Auch seine eigene Geschichte als homosexueller Mann und Erfahrungen mit Ablehnung aufgrund seiner sexuellen Orientierung fließen in seine Arbeit ein.1
Die Lesung zeigt auf, welche Auswirkungen verletzende Kommentare, digitale Angriffe und soziale Ausgrenzung auf junge Menschen haben können – gerade auch über soziale Medien, wo sich solche Prozesse oft besonders schnell verstärken. Gleichzeitig macht sie Mut: zur eigenen Identität stehen, füreinander einstehen, Vielfalt als Bereicherung begreifen.1
Die Veranstaltung eignet sich besonders gut als Impuls für weiterführende Gespräche und Unterrichtseinheiten – ein echter Mehrwert für den Schulalltag, durch den Tag!1
Lena Dürphold bringt es auf den Punkt: „Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle jungen Menschen sicher und akzeptiert fühlen können – unabhängig davon, wer sie sind oder wen sie lieben. Persönliche Geschichten wie die von Norman Wolf schaffen einen Zugang, der berührt und zum Nachdenken anregt. Sie können Mut machen, Zivilcourage fördern und wichtige Gespräche in den Klassen anstoßen.“1
Auch Dietmar Seefeldt, Landrat des Landkreises SÜW, unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung: „Ausgrenzung beginnt oft mit vermeintlich harmlosen Bemerkungen und kann sich – insbesondere auch über soziale Medien – schnell verstärken. Die Lesung bietet einen wertvollen Anstoß, junge Menschen früh für die Folgen von Mobbing zu sensibilisieren und zu zeigen, wie ein respektvoller Umgang miteinander gelingen kann.“1
Hinter der Veranstaltung steht das Netzwerk Queere Südpfalz, in dem sich unter anderem die Gleichstellungsstellen der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße sowie QueerNet Rheinland-Pfalz engagieren. Das Netzwerk setzt sich für Sichtbarkeit, Akzeptanz und die Unterstützung queerer Menschen in der Region ein.1
Weitere Informationen zum Netzwerk Queere Südpfalz gibt es unter queernet-rlp.de.1
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, lohnt es sich, nicht zu lange zu warten. Schulen in Landau und im Landkreis Südliche Weinstraße können sich bereits jetzt per E-Mail anmelden:1
Mobbing, Ausgrenzung, Hass im Netz – das sind Themen, die viele junge Menschen betreffen. Diese Lesung ist eine echte Chance, darüber ins Gespräch zu kommen – offen, persönlich und auf Augenhöhe. Also: Plätze sichern und diesen Impuls in den Unterricht mitnehmen. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Schulen dabei sind!1






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